Führen Sie eine gründliche Prüfung durch, um einen sicheren und effizienten Betrieb sicherzustellen, bevor Sie die Funktionen des HED starten:
Strukturkomponenten
Untersuchen Sie die Wasserhalteplatte (Torrenschott) auf Risse, Verformungen oder lose Befestigungselemente; festziehen oder ersetzen Sie die Komponenten bei Bedarf.
Beseitigen Sie Schmutz, Sedimente oder Hindernisse von den Führungsschienen; prüfen Sie auf Rost, Dellen oder unebene Oberflächen, die die Bewegung behindern könnten.
Untersuchen Sie die Dichtungen um die Platte auf Abnutzung, Risse oder Verfestigung; ersetzen Sie sie, wenn bei visuellen Prüfungen Lecks festgestellt werden.
Hydrauliksystem
Überprüfen Sie den Hydraulikölstand im Vorratsbehälter (muss zwischen den Markierungen "MIN" und "MAX" bleiben).
Prüfen Sie den Ölzustand: keine Emulgierung (Trübung), Verfärbung (Verschwärzung) oder sichtbare Partikel; entleeren und das Öl ersetzen, wenn es verunreinigt ist (gemäß Herstellerangaben).
Untersuchen Sie Schläuche, Rohre und Armaturen auf Leckagen, Wölbungen oder Korrosion; ziehen Sie lose Verbindungen an und ersetzen Sie beschädigte Teile sofort.
Stellen Sie sicher, dass die Hydraulikzylinderstangen sauber, frei von Kratzern und leicht geschmiert sind (verwenden Sie das empfohlene Hydraulikfett).
Steuerungssystem
Schalten Sie den PLC-Steuerungsschrank ein; bestätigen Sie, dass keine Fehlercodes oder Alarmindikatoren angezeigt werden (beheben Sie alle Störungen über die Fehlerbehebungsanleitung, bevor Sie fortfahren).
Kalibrieren Sie die Sensoren: Wasserstandsensoren (Genauigkeit ±10mm), Hydraulikdrucksensoren (stabile Messwerte im Leerlauf) und Positionsgeber (Panelposition stimmt mit der Anzeige innerhalb von ≤5mm überein).
Testen Sie die manuellen Übersteuerungstasten (Hoch/Runter/Stopp) auf der Steuerkonsole, um die Reaktionsfähigkeit sicherzustellen.
Folgen Sie diesen Schritten, um das HED-System zu aktivieren:
Einschalten der Stromversorgung
Schalten Sie den Hauptleistungsschalter ein (der sich im Steuerkabinett befindet); überprüfen Sie, ob die Anzeigelichter für die Hydraulikpumpe, die PLC und die Sensoren leuchten.
Lassen Sie das System sich selbst überprüfen (typischerweise 2–3 Minuten); warten Sie auf das "Bereit"-Signal auf der Steuerbildschirm.
Modusauswahl
Automatischer Modus: Das System passt die Höhe der Platte basierend auf voreingestellten Wasserstandsschwellenwerten an (über PLC-Parameter festgelegt).
Manueller Modus: Direkt vom Benutzer über die Auf/Ab-Tasten bedient (für Wartung oder Notanpassungen).
Vorstartbestätigung
Im manuellen Modus: Stellen Sie sicher, dass die anfängliche Position der Anzeigetafel (auf dem Bildschirm angezeigt) mit der physischen Position übereinstimmt.
Im automatischen Modus: Überprüfen Sie, ob die voreingestellten Wasserstandsziele (z. B. "Hoch" = 5,0 m, "Niedrig" = 3,0 m) korrekt konfiguriert sind.
Um die Anzeigetafel anzuheben: Drücken und halten Sie die "UP"-Taste; beobachten Sie die Positionsanzeige und stoppen Sie, wenn die Zielhöhe erreicht ist (z. B. 4,5 m).
Um die Platte abzusenken: Drücken und halten Sie die Taste "RUNTER"; stellen Sie sicher, dass die Platte reibungslos entlang der Führungsschienen bewegt wird (kein Festfahren oder ungewöhnliche Geräusche).
Geschwindigkeitsregulierung: Stellen Sie die Hub- oder Senkgeschwindigkeit über das Steuerknopf ein (Bereich: 0,1–0,5 m/min, gemäß den konstruktiven Grenzen).
Das System aktiviert sich automatisch, wenn der Wasserspiegel stromaufwärts einen voreingestellten Schwellenwert überschreitet (Hebung der Platte) oder unterschreitet (Absenkung der Platte).
Überwachen Sie die Echtzeitdaten auf dem Steuerbildschirm: Wasserspiegel, hydraulischer Druck (normaler Bereich: 10–15 MPa) und Plattenposition.
Greifen Sie manuell über die Taste "ÜBERSTEIGEN" ein, wenn die automatischen Anpassungen von dem erwarteten Verhalten abweichen (z. B. langsame Reaktion auf steigendes Wasser).
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Senken Sie die Platte in die vollständig geschlossene Position (falls zutreffend) oder in eine sichere Zwischenposition (z. B. 0,5 m über dem Fundament).
Drücken Sie die Taste "STOP" auf der Bedienkonsole; bestätigen Sie, dass die Hydraulikpumpe stoppt und die Platte stillsteht.
Schalten Sie den Hauptschalter aus; notieren Sie die Betriebsdauer, den Wasserstandsbereich und alle Anomalien im Protokollbuch.
Notaus: Drücken Sie die rote Taste "NOTSTOP" (angebracht auf der Steuerkonsole und in der Nähe des Dammes), um sofort die Stromversorgung des Hydrauliksystems zu unterbrechen. Verwenden Sie dies bei Verklemmungen, Leckagen oder Sicherheitsbedrohungen. Nach dem Stoppen untersuchen Sie die Ursache, bevor Sie das System zurücksetzen.
Hydraulikleck: Stoppen Sie den Betrieb, isolieren Sie das Leck (schließen Sie die relevanten Ventile) und kontaktieren Sie die Wartung, um beschädigte Schläuche/Rohre auszutauschen. Betrieb bei niedrigem Ölstand ist nicht gestattet.
Sensorfehler: Schalten Sie in den manuellen Modus, überprüfen Sie die Position der Anzeigefläche visuell und kalibrieren Sie fehlerhafte Sensoren neu oder ersetzen Sie sie, bevor Sie den automatischen Betrieb wieder aufnehmen.
Überdruckalarm: Das System stoppt automatisch, wenn der Druck das 1,2-fache der Arbeitsgrenze überschreitet. Prüfen Sie auf verstopfte Rohre oder Zylinderverklemmungen; beheben Sie die Probleme, bevor Sie das System erneut starten.
Hydrauliksystem: Überprüfen Sie täglich den Ölstand und den Ölzustand; tauschen Sie das Öl alle 6 Monate (oder alle 500 Betriebsstunden) aus.
Strukturbauteile: Schmieren Sie die Führungsschienen wöchentlich (verwenden Sie rostschützendes Schmiermittel); prüfen Sie die Dichtungen monatlich auf Verschleiß.
Elektrische Komponenten: Entstauben Sie den Steuerungsschrank und die Sensoren monatlich; testen Sie die Funktion der Notaus-Schaltvorrichtung wöchentlich.
Protokollierung: Notieren Sie alle Inspektionen, Vorgänge und Störungen im Wartungsprotokoll zur Nachverfolgbarkeit.